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BeckExtra 03/2019

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Telefonieren, Fernsehen, Einkaufen – die Welt wird immer digitaler. Auch beim Arbeiten. Doch welche Auswirkungen hat das: auf den Arbeitsplatz, das Unternehmen, Arbeitsmethoden, Datenschutz? Dr. Michael Wächter, Personalleiter in einem internationalen Unternehmen und Beck-Autor, sowie Prof. Dr. Achim Schunder, Schriftleiter der „Neuen Zeitschrift für Arbeitsrecht“, diskutieren in unserer Titelgeschichte über Chancen und Risiken der Arbeit 4.0. Beide sind sich einig: Juristen sollten sich stärker bei der Gestaltung der Arbeitswelt von morgen engagieren. Digital arbeitet auch das Social-Media-Team des Verlags C.H.BECK. Über Facebook, LinkedIn und Co. bietet es täglich informative, wissenswerte und auch unterhaltsame Nachrichten aus der Welt des Rechts an. Wir stellen Ihnen die Kanäle vor. In einer neuen Serie „Autoren bei der Arbeit“ geben Autoren einen Einblick in ihren Arbeitsplatz und verraten, mit welchen Dingen sie sich beim Schreiben am liebsten umgeben. Im Ratgeberteil erfahren Sie, wie sich mit wohldosierter Selbstkritik die eigenen Fähigkeiten verbessern lassen, zum Vorteil für die Karriere. Die Rubrik „Schlau durch den Alltag“ präsentiert diesmal passend zur düsteren Jahreszeit schaurig schöne Rechtsdenkmäler – und sprach darüber mit einem Rechtsarchäologen. Falls Sie Beckextra Das Magazin noch nicht kostenlos abonniert haben, können Sie das hier: https://www.beck-shop.de/beck-extra-magazin-heft-3_2019/product/30348891

DIE SIEBEN REGELN DER

DIE SIEBEN REGELN DER SELBSTKRITIK Wer die eigenen Fähigkeiten verbessern will, kann nicht auf sie verzichten: Selbstkritik. Das gilt ganz besonders für Juristen, die ihre Argumente und ihr Urteil schärfen, wenn sie ihre eigene Position immer wieder hinterfragen. Darüber hinaus macht Selbstkritik vertrauenswürdiger und überzeugender. Wenigstens bei denjenigen, die skeptisch sind und sich nicht so leicht etwas vormachen lassen. Und auf die einzuwirken, darauf kommt es für Juristen ja besonders an. Dabei besteht Selbstkritik keineswegs darin, die eigenen Leistungen kleinzureden oder gar schlechtzumachen. Selbstkritik will Ihnen helfen, Ihre Ziele zu erreichen. Selbstkritik ist weit wirksamer als alle Mutmach-Rezepte und Anleitungen zum sozialverträglichen Größenwahn, erklärt Dr. Matthias Nöllke, Experte für Kommunikation und Autor des Buchs »Selbstkritik macht stark«. Damit Selbstkritik gelingt, sind sieben Regeln zu beachten. 18

atgeber 1. Erst Höhe gewinnen Selbstkritik darf nicht zu früh einsetzen. Erlauben Sie sich, Dinge auszuprobieren, Fehler zu machen, Erfahrungen zu sammeln. Ihre Fähigkeiten müssen sich erst einmal entwickeln. Wie bei einem Obstbaum, der erst einmal wachsen und Höhe gewinnen muss, ehe der Baumschnitt erfolgt. 2. Selbstkritik erfordert Distanz Solange wir handeln, sind wir nicht in der Lage, uns zutreffend zu beurteilen. Wir brauchen sehr viel Abstand. Zeitlich, emotional, aber auch perspektivisch. Wir täuschen uns weit seltener über uns selbst, wenn wir versuchen, unser Handeln aus der Sicht der anderen zu bewerten. Auch kann es helfen, die anderen nach ihrem Eindruck zu fragen. Am besten diejenigen, die selbst nicht involviert sind. Ihre Einschätzung liefert wichtige Anhaltspunkte. Doch urteilen müssen wir am Ende selbst. Nöllke Selbstkritik macht stark 2019. 183 Seiten. Softcover € 19,80 ISBN 978-3-406-73940-8 beck-shop.de/ 27668907 3. Je besser Sie werden, desto härter dürfen Sie sich kritisieren Solange Sie noch am Anfang stehen, seien Sie nachsichtig, wohlwollend und geduldig. Mit steigendem Niveau dürfen Sie strenger mit sich sein. Erwarten Sie mehr von sich selbst, steigen Ihre Leistungen. Haben Sie die entsprechende Höhe erreicht, urteilen Sie härter über sich als jeder andere. Es gibt immer etwas zu verbessern. Nur nicht zu viel auf einmal. 4. Selbstkritik ist keine Selbstoptimierung Das Streben nach dem »besten Ich«, die Selbstoptimierung, steht derzeit hoch im Kurs. Doch Selbstkritik ist etwas völlig anderes. Sie ist sehr viel grundsätzlicher und persönlicher. Selbstoptimierung gibt das Ziel vor, womöglich auch den Weg. Selbstkritik tut das nicht. Sie verlangt, Ziele zu prüfen und zu verändern. Selbstoptimierung arbeitet mit positiven Illusionen, Selbstkritik will gerade diese Illusionen entlarven. Selbstoptimierung bedeutet Normierung, Selbstkritik ermutigt, den eigenen Weg zu finden. 5. Fehler zugeben stärkt Ihre Position Wer Fehler leugnet oder vertuscht, wirkt defensiv, wenig selbstbewusst und nicht sehr verlässlich. Wenn Sie von sich aus Fehler eingestehen, zeugt das von Stärke und Souveränität. Und es erleichtert die Zusammenarbeit mit Ihnen. Dabei finden Sie das rechte Maß und lassen sich nicht zum Schuldabladeplatz von andern machen. 6. Wer Selbstkritik übt, wirkt überzeugender Unsere Mitmenschen haben einen scharfen Blick für unsere Schwächen, Irrtümer und Fehlleistungen. Wer erkennen lässt, dass er die eigenen Defizite im Blick hat, erleichtert die Verständigung mit anderen. Vor allem mit denen, die eine Gegenposition vertreten. Selbstkritik kann Brücken bauen, Rechthaberei kann das nicht. 7. Nach Erfolgen erdet uns die Selbstkritik Erfolg macht oft selbstzufrieden, arrogant und führt fast zwangsläufig zur Selbstüberschätzung, die gefährlichste Form der Selbsttäuschung. Ein bewährtes Gegenmittel ist Selbstkritik. Sie sorgt für Bodenhaftung und Bescheidenheit. Gerade wenn es gut läuft, müssen wir aufmerksam bleiben für Fehler und Schwächen, um das Erreichte nicht zu gefährden. 19